Stericop Wash-Checks
Die Überprüfung des Reinigungergebnisses von aufbereiteten Medizinprodukten (MP) nimmt in der Infektionsprävention, gerade durch Creutzfeld -Jacob Erkrankungen (vCJD) und anderen Infektionskrankheiten wie MRSA, Hepatitis B und C, einen immer höheren Stellenwert ein.
Deshalb stellt der Gesetzgeber für die Aufbereitung von medizinischen Instrumenten in der Medizinprodukte Betreiberverordnung (MPBetreibV) besondere Anforderungen.

So ist hier z.B. in §4 (2) zu lesen: „Die Aufbereitung von bestimmungsgemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommenden Medizinprodukte, ist unter Berücksichtigung der Angaben des Herstellers mit geeigneten validierten Verfahren so durchzuführen, dass der Erfolg dieser Verfahren nachvollziehbar gewährleistet ist und die Sicherheit und Gesundheit von Patienten, Anwendern oder Dritten nicht gefährdet wird“.

Eine ordnungsgemäße Aufbereitung (...) wird vermutet, wenn die gemeinsame Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu den Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten beachtet wird.“

Die RKI- und BfArM- Empfehlung sieht für die Aufbereitung von Kritisch B Instrumentarium chirurgisch genutzte Hohlkörper-Instrumente, z.B. Hand- und Winkelstücke oder Turbinen) zwingend die maschinelle thermische Reinigung und Desinfektion in Reinigungs- und Desinfektionsgeräten (RDG) vor.

In den meisten Praxen, ambulanten Operationszentren und Krankenhäusern setzt sich der Aufbereitungsprozess aus einer effektiven Reinigung und Desinfektion in einer Taktbandanlage (TBA) bzw. in einem Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) und einer anschließenden Sterilisation in einem geeigneten Dampfsterilisator mit fraktioniertem Vorvakuum zusammen.

Vorbedingung für eine sichere Desinfektion/Sterilisation ist eine standardisierte Reinigung. Allein durch physikalische Temperaturmessungen läßt sich die Reinigungsleistung nicht überprüfen. Es ist deshalb zwingend notwendig, diesen Prozess mit Indikatoren zu überwachen und den Sauberkeitsgrad der Instrumente zu kontrollieren.

Eine Untersuchung gereinigter Medizinprodukte auf Rückstände erfolgt nach jeder Charge. Alle gereinigten Instrumenten werden auf Sauberkeit inspiziert, bevor sie gepflegt und ggf. verpackt werden.

Da die Instrumente aber nie gleichstark verschmutzt sind, bietet diese Methode nur eine ungenügende Sicherheit, schleichende Veränderungen im Reinigungsprozess frühzeitig zu erkennen und dementsprechend gezielt entgegenzuwirken.

Aus diesem Grund werden für TBAs und RDGs sogenannte Testanschmutzungen genutzt, die auf einem Trägermaterial aufgebracht sind und von dem Reinigungsgerät entfernt werden müssen. Mit den Wash-Checks bietet Stericop ein kostengünstiges Testsystem zur chargenbezogenen Bewertung der Reinigungsleistung sowie zur Validierung des Reinigungsprozesses an.